Unternehmensbericht 2009

Hotel Hochschober Ges.m.b.H.

Der hohe Stellenwert unserer Verantwortung spiegelt sich im "Goldenen Beziehungsdreieck" des Hotels: Eigentümer – Mitarbeiter – Gäste"

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Unternehmensbericht 2009

Am 25. August 1929 eröffneten Hilde und Hans Leeb am Südufer des Turracher Sees in den Nockbergen den Hochschober als Gasthof mit 30 Betten. Seit 2003 wird das Hotel Hochschober nun in der dritten Generation als Ganzjahresferienhotel von Karin Leeb und Martin Klein erfolgreich geführt.

Die Eigentümerfamilien Leeb und Klein prägen seit jeher die Unternehmenskultur des Hotel Hochschober. Die Rolle der Vorbildfunktion wird gewissenhaft wahrgenommen und die Unternehmensphilosophie nicht nur vorgelebt, sondern auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eingefordert. Die Geschäftsleitung ist für die Beschäftigten im täglichen Arbeitsablauf präsent und ist stets ansprechbar. Ständig wird gemeinsam an neuen Konzepten, Angeboten und Projekten für Gäste und Mitarbeiter gearbeitet.

In welchen Bereichen wir uns engagieren

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Kapital des Hotel Hochschober und ebenso wichtig wie die Gäste. Dies findet seinen Niederschlag im „Goldenen Beziehungsdreieck“ des Hauses. Mit verschiedenen Maßnahmen fördert das Hotel die Zusammengehörigkeit der Mitarbeiter untereinander und zum Betrieb. Besonders die mit dem TRIGOS Kärnten 2008 ausgezeichnete Mitarbeiterakademie steigert die Attraktivität des Hauses als Arbeitgeber und ist ein positiver Wettbewerbsfaktor für das Unternehmen.

Ausgezeichnete Arbeitsbedingungen und gute interne Kommunikation
Im Hotel werden vorrangig einheimische Halbtagskräfte und auch Bäuerinnen aus der Umgebung beschäftigt. Blockarbeitszeiten erleichtern auch Müttern den Wiedereinstieg. Es finden regelmäßige Abteilungsleiter- und Abteilungssitzungen und Betriebsversammlungen statt. Die Mitarbeiterzeitungen (Bergbote, MAZ) werden gemeinsam erarbeitet und dienen als regelmäßige Information nach innen und außen. Sie werden auch an die Gäste weitergegeben.

Zufriedene MitarbeiterInnen
Durch den engen Kontakt der Eigentümerfamilie zu allen Mitarbeitern und den intensiven Austausch im Kader wird ständig an der Mitarbeiterzufriedenheit „gefeilt“ und kann auf Entwicklungen schnell reagiert werden. Mehrfach wurde auch eine anonyme Mitarbeiterbefragung zur Zufriedenheit am Arbeitsplatz über das Internet durchgeführt, die ausgezeichnete Ergebnisse geliefert hat. Regelmäßige Mitarbeitergespräche finden als Jahreszielgespräche statt, die auf allen Ebenen geführt werden.

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Marktangebot
Das Angebot des Hotel Hochschober ist nach dem Motto „Alles tun können,  nichts tun müssen“ vielfältig. Es wird besonderer Wert auf das Wohlfühlen der Gäste gelegt, der Kontakt ist während des Aufenthaltes sehr persönlich. Dies wird durch verschiedene Aktionen unterstützt, z.B. umfangreiches Begrüßungsbuffet und Abschiedsgeschenke, Geburtstagstisch mit Torte und Geschenk und wöchentliche Gästeehrungen. Über Mailings (Newsletter und Folder) erhalten Gäste immer wieder aktuelle Informationen über Entwicklungen des Hauses und neue Angebote sowie Einblicke in verschiedene Bereiche hinter den Kulissen.

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Das Hotel als regionaler Wertschöpfungsfaktor
Das Hotel Hochschober hat hohe Bedeutung für die Gemeinde (größter Arbeitgeber), für das lokale Taxiunternehmen, die Tankstelle und die lokalen Nahversorger (ganzjährig tätigen Gäste und Mitarbeiter Einkäufe im Tal). Auch Schischule/Schiverleih und die Hüttenbetriebe auf der Turrach profitieren. Der Arzt der Gemeinde erbringt hotelintern Dienstleistungen, liefert Medikamente und Verbandsmaterialien. Eine Hausapotheke für rezeptfreie Medizin ist im Haus.
Durch die Verwendung und den Einsatz naturbelassener Produkte aus der Region erreicht der Hochschober guten Kontakt zu den Bauern in der Umgebung. Die Wertschöpfung bleibt so in der Nähe und die Transportbelastung ist gering.
Sämtliche Umbauarbeiten wurden mit heimischen Firmen durchgeführt; generell werden regionale Handwerker (Tischler, Elektriker, Maler,...) beauftragt.

Reduktion des Energieverbrauchs
Seit 1997 bezieht das Hotel seine Energie aus dem Hackschnitzelwerk auf der Turracher Höhe (Fernwärme anstatt 700.000 l Heizöl p.a.). Durch den Betrieb einer Wärmepumpe für die Beheizung des Seebades im Sommer (aus 1/3 Energieaufwand aus Strom gewinnt man 2/3 Wärmeenergie aus dem Seewasser; in jener Zeit, in der der See mehr als 10° hat) und die Wärmerückgewinnung bei Kühlanlagen (Abwärme wird für die Vorwärmung des Boilerwassers genutzt) und aus der Hallenbadluft (warme Luft wird für die Aufheizung der Zuluft verwendet) kann der Energieverbrauch reduziert werden.
Um dem Stromverbrauch systematisch zu reduzieren, gibt es bereits seit 1992 Stromspitzenüberwachung und Stromhauptschalter in allen Zimmern.

Abfallreduzierung bzw. -vermeidung
Das Thema Entsorgung ist mit dem Umbau der Logistik im Frühjahr 2009 auf neuesten Stand gebracht worden. Das Herzstück der Entsorgung ist die Müllpresse, die den Restmüll zusammen presst. Sie hat ein Leergewicht von 5 Tonnen und kann bis zu 10 Tonnen Restmüll fassen. Früher wurde zweimal wöchentlich der Restmüll entsorgt – jetzt wird der Container einmal monatlich abtransportiert.

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Gesellschaftliches Engagement nach außen

Das Hotel Hochschober unterstützt immer wieder gemeinnützige Organisationen, so z.B. SOS Kinderdorf Moosburg, Frauenhaus Klagenfurt, Johanniter Unfallhilfe Jugendarbeit, Freiwillige Feuerwehr, Diakonie Waiern.

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Was wir noch alles vorhaben

Die nächsten Schritte ...
Primäres Ziel des Hotel Hochschober ist es, den eingeschlagenen erfolgreichen Weg konsequent fortzusetzen. So wird der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen weiterhin hohes Augenmerk geschenkt. Konkret ist für das Jahr 2010 geplant:
  •  Mitarbeiter-Zufriedenheits-Befragung
  •  Schwerpunkt: Führen mit Zahlen

Teilnahme an Wettbewerben, Preise, Auszeichnungen, Zertifizierungen

  

MitarbeiterInnen:
110

Gründungsjahr:
1929

KONTAKT

Ansprechpartnerin:
Karin Leeb / Andrea Scherer
Turracher Höhe 5
A-9585 Ebene Reichenau
www.hochschober.at

GOOD PRACTISE

Mitarbeiter-Akademie

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