Rückblick | Impulsnachmittag | Verantwortung@Kelag | 30.01.2019 Klagenfurt

Mit einer hochkarätig besetzten Veranstaltung startete die Eventreihe Verantwortung@... mit der Kelag in Klagenfurt als Gastgeber. Unter dem Motto „Bis hierher und weiter“ erläuterte die Kelag ihr Nachhaltigkeitsprogramm ergänzt durch eine Firmenführung und nachfolgendem Workshop der den teilnehmenden Unternehmen aktive Mitarbeit am Markplatz guter Beispiele bot.  

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„Die Zukunft hat eine lange Vergangenheit“, mit diesen Worten eröffnete Manfred Freitag, Vorstand der Kelag den ersten Impulsnachmittag des Netzwerkjahres von Verantwortung zeigen! In seinem einleitenden Vortrag spannte er einen differenzierten Bogen über die Verantwortung der Kelag als Landesenergieversorger bis hin zu konkreten Elementen und Kriterien, die für das Gelingen Voraussetzung sind.

„Unsere Verantwortung für die Gesellschaft im Land nehmen wir sehr ernst und tragen diese auf vielfältige Weise“, erläutert Freitag. „Unser Auftrag umfasst die Vertretung der Eigentümerinteressen natürlich auch im Sinne einer Wertsteigerung, doch sehen wir ihn auch darin die Kultur und den Sport in unserem Land zu fördern. Um die Nachhaltigkeit sichtbar zu machen, braucht es manchmal Durchhaltevermögen und einen langen Atem“, weiß Freitag zu berichten. Als Beispiel nennt Freitag die Tage der deutschsprachigen Literatur, die es ohne das Engagement der Kelag seit ihrer Gründung vor mehr als 40 Jahren nicht mehr geben würde. „Und das macht uns stolz. Stolz sind wir aber auch auf die enge Zusammenarbeit mit den sozialen Einrichtungen im Land mit denen wir einen regen Austausch pflegen und damit für uns und für die Bedürftigen das Thema Energiearmut neu definieren und konkret angehen können“, meint Freitag weiter. 

Getragen werde der Einsatz für die Kunden und die Gesellschaft von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kelag, die in Kärnten und weit über die Landesgrenzen hinaus für Zufriedenheit und Bindung der Kunden sorgten. „Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist so hoch wie schon lange nicht mehr. Wenn es durch die schweren Unwetterkatastrophen zu längeren Stromausfällen kommt werden unsere Mitarbeiter sichtbar. Sie leisten konkret Hilfe und arbeiten mit Hochdruck an einer Wiederherstellung der Energieversorgung. Diesen Einsatz sehen die Menschen draußen – da leisten unsere Monteure jedes Mal Unglaubliches“, beschreibt Freitag den Arbeitseinsatz seiner Mitarbeiter. Der Klimawandel, setzte er fort, sei auch im Land zweifelsfrei zu erkennen und mache an der Grenze nicht Halt. Die Verantwortung der Kelag sieht Freitag in einem großen Ganzen. „Wir müssen nachhaltig arbeiten, denn wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern eine konkrete Antwort geben können, wenn sie uns fragen: „Was hast du damals gemacht um den Klimawandel entgegen zu wirken?“, das ist eine Generationenfrage“.

Die Kelag verstärkt ihre Bemühungen dazu in den Schulen bis hin zum Material für die Lehrkräfte. Wir dürfen keine Schuldigen suchen, sondern Lösungen. Doch die Lösung der Probleme gibt es nicht zum Nulltarif, räumt Freitag ein. „Wir müssen den Produkten wieder wirklichen Wert geben, nicht nur einen Preis. Wir wollen hier Vorreiter sein und auch unseren Kunden Nachhaltigkeit durch unser Tun näher bringen“, beschreibt Freitag die Visionen der Kelag weiter. Bauchgefühl, Hausverstand und Grundvertrauen, diese drei zentralen Eckpfeiler brauche es auch in der Wirtschaft für die Zukunft. Wenn jeder etwas dazu beitrage, können wir dadurch gemeinsam etwas ganz Großes entstehen lassen. „Und ich bin zuversichtlich, dass wir alle hier unseren Beitrag leisten“, schließt Freitag.

Nach dem Motto „Bis hierher und weiter“, konkretisierten Verena Ogris, Nachhaltigkeitsbeauftragte der Kelag und die Leiterin der Konzernkommunikation Petra Kobald die Ausführungen des Vorstandes zu den Nachhaltigkeitsbemühungen und luden die Teilnehmer der Veranstaltung „Verantwortung@...“ zu einer Führung durch die Netzleitstelle der Kelag ein.

Der scheidende Geschäftsführer der Lebenshilfe Günther Reiter brachte Projekte der Lebenshilfe aus Spittal, Wolfsberg und Ledenitzen ein, die der Gesellschaft etwas zurückgeben und einen Beitrag zu einem Miteinander in der Region leisten. Den Dank für die Zusammenarbeit mit der Kelag gaben der Caritasdirektor Josef Marketz und Vertreter der Diakonie Christian Wissounig und Hansjörg Szepannek, die ebenfalls an der Veranstaltung teilnahmen, gerne zurück. Ergänzend stellt Iris Straßer das Jahresprogramm von Verantwortung zeigen! vor.  

Anschließend nutzten die anwesenden Unternehmensvertreter in einem Workshop die Gelegenheit das eigene Nachhaltigkeitsengagement zu diskutieren und zu strukturieren. Die Vorlage hierzu aus dem VZ Büro wurde als wertvoller Impulsgeber wahrgenommen.

An dieser Stelle geht die gemeinsame Arbeit und der Austausch in seinen Fortsetzung – beim nächsten Mal und beim nächsten Gastgeber, der vorstellt: „Verantwortung@ …“.



Folgende Unternehmen und Organisationen waren beim Impulsnachmittag dabei: advantage, AMSC, AQ Solutions, Caritas, CK Medienverlag, Deutschordens Krankenhaus Friesach, Diakonie de La Tour, Ernst & Young, KELAG, Lebenshilfe, Lisafilm, Maschinenring Kärnten, ÖZIV, Riedergarten und der Landeskoordinator für Nachhaltigkeit in der Kärntner Landesregierung





Herzlichen Dank an den Gastgeber KELAG und spezielle an Manfred Freitag und Verena Ogris für die interessanten Einblicke und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das rege Interesse am Austausch!  



 
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