Bernhard Strohmaier, Teamleiter bei Magna Steyr, absolvierte seinen Brückenschlag im Senioren- und Pflegeheim Graz-Straßgang der Caritas.

 

Es ist ein schmaler Grat zwischen Ebit und Menschlichkeit, den es jeden Tag neu auszuloten gilt.

 

Wie ich meinen Einsatz rückblickend beschreibe…
erfrischend, nachdenklich und doch sehr lehrreich.

Was habe ich mir von meinem Brückenschlag erwartet?
Mich kurzzeitig in einer anderen „Welt“ zu bewegen und zurechtkommen.

Was wurde davon erfüllt?
Alles. Die aktive Mitarbeiter in einem Pflegeheim und die jeden Tag am Anfang bestehende Unsicherheit dies so zu erledigen wie es benötigt wurde.

Wie wurde ich von den MitarbeiterInnen in den Unternehmen aufgenommen?
Am Anfang etwas skeptisch aber sehr freundlich von den Mitarbeitern. Sehr freundlich von den Bewohnern, ist bei Demenz auch nicht schwer. Von den Angehörigen glaube ich auch sehr positiv, da die Bewohner von mir erzählt haben…

Welche besonderen Erfahrungen habe ich gemacht? Was war für mich völlig neu und besonders interessant?
Dass Zeit relativ ist. Der Umgang mit dem Tod. Dieser wird aktiv gelebt und ist ein Teil von allem, auch mit den Angehörigen und den restlichen Bewohnern. Die sogenannte Böhm Methode.

Was lässt sich in mein berufliches Umfeld mitnehmen?
Sich die 5 min für sein Gegenüber zu leisten.
Es ist ein schmaler Grat zwischen Ebit und der Menschlichkeit, den es jeden Tag neu auszuloten gilt.

Einige Bilder, die mich jetzt, kurz nach Abschluss des Brückenschlags spürbar begleiten…?
Sind eigentlich alle oben schon angeführt.
Die strahlenden Augen ‎einiger Bewohner möchte ich noch erwähnen.

Das Allerwichtigste, das ich mitnehme, ist…
Mensch bleiben. Und ich kann den Brückenschlag nur jedem raten und würde es auch gerne selbst nochmals machen.